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AmVieh-Theater

Das AmVieh-Theater ist ein Kulturort in der Essener City-Nord, der Café, Kunst, Performance und Begegnung verbindet.
Bespielt wird die Bühne zukünftig vom Theaterkollektiv DispoDispo! e.V. (https://dispodispo.de) sowie Gästen aus der freien Szene des Ruhrgebiets.

Kommende Stücke


Amsterdam
Eine theater glassbooth Produktion

Uraufführung:
Samstag, 28. Mai 2022, 20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
Sonntag, 29. Mai 2022, 20 Uhr
Samstag, 04. Juni 2022, 20 Uhr
Sonntag, 05. Juni 2022, 20 Uhr

A und B, das Paar, stehen vor dem Scherbenhaufen ihrer Beziehung. Ein letztes Mal werden Fotos aus der Vergangenheit betrachtet, die Gläser erhoben auf die erlebte Zeit. Als das gemeinsame Lied erklingt, tritt plötzlich ein mysteriöser Schamane ins Leben der Getrennten, der mehr zu wissen scheint, als A und B sich eingestehen wollen. Inspiriert von seinen Vorausdeutungen beginnt eine Reise in die Vergangenheit. In Erinnerungsfetzen erleben A und B ihre Beziehung noch einmal neu – das Geständnis auf dem Jahrmarkt, das Gespräch beim Therapeuten, den Rosenkrieg im Restaurant – und doch scheint diesmal alles anders zu sein, als es damals war. Illusion oder Realität? Als A und B letztlich vor der Wahl stehen, zeigt sich auch das Spiegelbild ihrer Wahrheit – und damit der Blick in ihr unabwendbares Schicksal…

Das neue Stück von theater glassbooth beschäftigt sich mit den Fragestellungen klassischer Beziehungsmuster; mit der Liebe und dem Scheitern, dem Streben nach Glück und mit dem Versuch, Verantwortung füreinander zu übernehmen. A und B suchen (neue) Möglichkeiten des Zusammenlebens, auch an der Schmerzgrenze und über die Komfortzone hinaus. Dabei begleiten wir die Figuren auf eine teils surreale Reise – Flucht, Verdrängung, Bewusstseinserweiterung – wie auf einem Trip nach Amsterdam, von dem wohl jeder seine eigene Geschichte zu erzählen hat.

Regie: Dominik Hertrich
Text: Jens Dornheim & Dominik Hertrich
Spiel: Julie Stearns, Jens Dornheim, Mira Kohli, Alexander Welp
Bühne & Kostüm: Gesa Gröning
Grafikdesign: Mira Kohli
Film: bs-films (Stefan Bahl & Dirk Gerigk)
Fotos: Uwe Faltermeier

Gefördert durch:

Bezahlung vor Ort an der Abendkasse.

Lampenfieber – jetzt mal in echt 

Vorstellung:
12. Juni 2022
18:00 Uhr

Der Schauspieler hat sein Abendwerk getan. Nun sitzt er in seiner Garderobe… gemeinsam mit seinen Zuschauern. Und zwischen Kostüm und Schminke plaudert er aus dem Nähkästchen: Von den Splittern der Bretter, die die Welt bedeuten. Über Texthänger, Pleiten und Pannen, Schein und Sein und die großen Heldinnen und Helden seines Metiers – Rühmann, Gerd Fröbe, Peter Ustinov, Zarah Leander…
Anekdotenreich und humorvoll, mit viel Liebe, Respekt und Biss zerlegt er das Show-Business, das like no Business ist.

Text & Spiel: Markus Veith
Regie: Tony Glaser
Illustration: Christian Turk

Tickets: 15 €

www.veithstanz.de

Bezahlung vor Ort an der Abendkasse.

PANDEMONIUM

Vorstellung:
26.06.2022
20:00 Uhr

„Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst.“ Am 18.03.2020 appelliert Angela Merkel in einer Fernsehansprache an die Disziplin der Bevölkerung. „Damals“ waren die Straßen plötzlich leer, Klopapier und Nudeln wurden gehamstert, aus den Fenstern das Steigerlied gesungen, Krankenhauspersonal beklatscht. Die Tageschau erreichte Einschaltquoten wie sonst nur der Fußball, der plötzlich ruhte. Und doch scheint heute, zwei Jahre später, vieles noch ernster geworden zu sein.

Jens Dornheim und Dominik Hertrich (theater glassbooth), Dirk Gerigk und Stefan Bahl (bs-films) sind im April 2020, im ersten Lockdown, auf die Straße gegangen. Sie haben mit Menschen gesprochen, Einsendungen selbst aufgenommener Clips erhalten, im „stillen Kämmerlein“ Spielfilmszenen gedreht und versucht, die Meinungen, Sorgen, Unsicherheiten, Überraschungen und Emotionen in einem Werk zusammenzufassen und auszudrücken.

Entstanden ist „Pandemonium“, ein Film, der heute wie eine Zeitreise wirken kann, zu den Anfängen der Pandemie; einem Ereignis, das uns noch über Jahre beschäftigen wird. Nahmen Sie es (auch) ernst? Und wo ist Mutti, wenn man sie dringend braucht?

Eine Produktion von theater glassbooth und bs-films

Schauspiel: Dominik Hertrich
Idee: Jens Dornheim & Dominik Hertrich
Konzept: Dirk Gerigk
Kamera: Stefan Bahl & Dirk Gerigk / Schnitt: Dirk Gerigk
Musik: afp & Dangerboy
Special Apperance: Salomé Berger
Regie: Jens Dornheim

Tickets: 10 €

Bezahlung vor Ort an der Abendkasse.

Hoppla Apokalyptiko 2020 ff.
Ein Krisenstück von DispoDispo!

Vorstellungen:
02. und 03.09.2022
Jeweils 20:00 Uhr

Am Tag danach. 7.984.826.667 Menschheitskapseln. Reißende Predigten, nachdenkliche Sprüche mit Bildern, Internetzfetzen aus dem Amok-Wahn des Social Media-Zeitalters. „Ich weiß immer noch nicht, warum sie so hassen. Aber drei Jahre lang hatte ich Rosen.“ – ein düster-melancholischer Abgesang auf die jüngere Menschheitsgeschichte.

Spiel: Mirka Ritter, alternierend Rosalie Linneweber
Regie: Dominik Hertrich

Tickets: 15 €

Gefördert von

Bezahlung vor Ort an der Abendkasse.

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